Infolge der chinesischen Besatzung Tibets im Jahre 1949 flüchtete S.H. der Dalai Lama 1959 aus seinem Land. Nach einer enorm schwierigen und anstrengenden Reise durch die Höhen des Himalaya-Gebirges, kamen S.H. der Dalai Lama und die rund 100.000 tibetische Flüchtlinge schließlich sicher in Indien an.

Mit der Gründung einer tibetischen Exilregierung in Dharamsala startete die indische Regierung ein aufwendiges Rehabilitationsprogramm, indem sie

verschiedene Siedlungsräume in Indien zur Verfügung stellte. Darunter auch die tibetische Siedlung Phuntsokling, die 1963 errichtet wurde und sich in unmittelbarer Nähe um Chandragiri, einem abgelegenen einheimischen Dorf , in Gajapati im südlichen Orissa, befindet. Die Zahl der Bewohner belief sich ursprünglich auf ca. 500 Menschen. Zu ihnen zählte auch Seine Eminenz der Vidyadhara Tertön Namkha Drimed Rinpoche und seine Gefolgschaft von Kham und Pemakö.

Die Siedlung besteht aus fünf Lagern, die derzeit annähernd 4000 Bewohner umfassen.

Humanitarian_ows_History and Background_map of India_pdfDie Gemeinschaft, in Rechenschaft gegenüber der tibetischen Exilregierung, organisiert ihre Belange um das Rigon Thupten Mindrolling Kloster, das ursprünglich Mitte der 80iger Jahre unter der Vision und Führung von Namkha Drimed Rinpoche gegründet wurde. Später dann konnte es dank der Großzügigkeit eines westlichen Spenders renoviert werden und wurde im Jahr 2010 durch S.H. den Dalai Lama eingeweiht.

Die Einnahmen der Siedlung resultieren hauptsächlich aus der Landwirtschaft. Während der Ackerbau in der Monsunzeit betrieben wird, widmet man sich in der Winterzeit dem Textilhandel mit Nachbarstaaten. Die Siedlung verfügt ebenfalls über ein Zentrum für Kunsthandwerk, das sich hauptsächlich um die Herstellung von traditionellen tibetischen Teppichen, Räucherwerk, traditionellen Thangkabildern und rituellen Gegenständen kümmert.

Humanitäre und soziale Projekte

Die internationale Ausrichtung der spirituellen Führer dieser Gemeinde,

Namkha Drimed Rinpoche und seines Sohnes Gyetrul Jigme Rinpoche, haben zunehmend das Interesse im Ausland angezogen.

Infolgedessen entstand unter der Schirmherrschaft der Ripa International Community ein international koordiniertes Programm für humanitäre und soziale Projekte. Um das Kulturerbe ihrer Vorfahren bewahren zu können, bedürfen die Menschen im Exil dreier Dinge: Gesundheit, Bildung und Kultur.

 Wie kann ich spenden: 

Bitte kontaktieren Sie humanitarian@ripa-international.org bis das online System für Spenden eingerichtet ist. Oder Sie kann bei Donate to Ripa Programs anschauen, oder auf der RLF Website – Donate in USA, auch spenden. Vielen Dank!

 

 Humanitarian_ows_History and Background_lake in Orissa